Taki

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29.04.15

Der leichte Sonnenschein begleitet Taki heute auf seinem Weg über die Regenbogenbrücke auf dem Weg zu seinem Bruder Freddy, Polly, Taz und Artax denn wir mussten ihn ziehen lassen.
Heute Nacht ging es ihm schlechter und er kam heute Morgen nicht mehr wirklich hoch, es war an der Zeit Abschied zu nehmen. Zwar wussten wir dies schon seit einer Weile, doch das lindert den Schmerz und die Traurigkeit die sich auf den Tag und die Begebenheit legen nicht.
Vor drei Jahren kamen die beiden Brüder als erste Abgabies zu uns und blieben auch bei uns. Sie haben unser Leben bereichert und sind fester Bestandteil unserer Altgruppe und Familie geworden. Taki liebte es draußen zu sein und war einer der Mutigen die in der Bigge schwimmen waren im letzten Jahr. Wir wollten, wenn es nun wärmer wird noch einmal einen solchen Ausflug machen, besonders für ihn, doch die Zeit hat es nicht gewollt…
Mein kleiner Clown, bis zum Schluss hast du versucht durch deine mit 5 Jahren gelernte Rolle, Trockenfleisch abzustauben, warst gut drauf und hast gefuttert wie ein Scheunendrescher. Du hattest eine wundervolle verrückte Art an dir, die einen immer aufgemuntert hat, egal wie der Tag war oder ob man Ruhe wollte du hast nicht auggegeben einen aufzumuntern. Danke dafür!
Mehr der Animateur als ein Kuschler hast du dir das Kuscheln für ganz besondere Momente aufgehoben, wenn dir danach war. Warst eben immer auf dem Sprung um nichts zu verpassen, so dass man dir das Alter im Grunde nie wirklich angemerkt hat. So schön hast du immer mit Maya gespielt und gebalgt, sie war deine beste Freundin.
Ich hoffe du hast deine Zeit hier genossen und warst gern bei uns kleiner Mann, du wirst uns sehr fehlen mein Schatz und hinterlässt eine Lücke.
Wir werden dich vermissen und tragen die Spuren die deine Pfoten in unserem Herzen hinterlassen haben bei uns, laufe und spiele frei mein kleiner Freund.

Euch Zum Geleit – Schandmaul

Es ist schön, euch alle hier zu sehn,
durch dieses Ereignis geeint.
Ich weiß, ihr wolltet diesen Weg nicht gehn,
ich sehe, dass der ein oder andere weint.
Vergießt keine Tränen, erinnert euch heiter,
an unsre gemeinsame Zeit.
In euren Herzen lebe ich weiter,
hinterließ diese Zeilen euch zum Geleit.

Mir geht’s jetzt gut,
ich bin dankbar für alles;
für jeden gemeinsamen Schritt.

Wollt ihr mich sehn, so schließt die Augen.
Wollt ihr mich hörn, so lauscht dem Wind.
Wollt ihr mich sehn, schaut in die Sterne.
Wollt ihr mich hörn, kommt an den Fluss.

Ich liebte Wälder, die Berge und das Meer,
die Sonne, die durch die Nebelwand dringt,
mit ihrem Schein die Seele wärmt,
alle Ängste und Zweifel bezwingt.
Hab mein Leben gelebt, geliebt und gelitten,
bekommen, verloren, genommen, gegeben,
hab gelacht und geweint, mich versöhnt und gestritten,
ich bin am Ziel und es war schön, dieses Leben.

Mir geht’s jetzt gut,
ich bin dankbar für alles;
für jeden gemeinsamen Schritt.

Wollt ihr mich sehn, so schließt die Augen.
Wollt ihr mich hörn, so lauscht dem Wind.
Wollt ihr mich sehn, schaut in die Sterne.
Wollt ihr mich hörn, kommt an den Fluss.

Wenn Musik erklingt, lasst mich bei euch sein.
Wenn ihr die Krüge erhebt und feiert, ebenso.
Bei helllichtem Tag wie bei Feuerschein: Gedenkt meiner und dann seid bitte froh.