Heute war Opa Pinos großer Tag wir haben wirklich sehr gezittert, dass er das auch schafft. Seit Mai lebt er nun bei uns und bereichert uns jeden Tag. Im November wird er nun exakt 9,5 Jahre alt und das trotz seines Insulinoms. Er ist ein Frettchen das mich jeden Tag aufs neue fasziniert, als das mit der Milz raus kam wagten wir uns erst nicht an die OP, denn in dem Alter und bei der Krankheit erschien die Gefahr sehr hoch. Doch Pino baute auch nicht ab, ganz und gar nicht er frisst seine Mäuse geht jeden Tag draußen spazieren, wenn offen ist und er lebt einfach. Seine Schmuseinheiten fordert er vehement ein und wenn da jemand dazwischen will wird der vertrieben, ja zicken kann er auch wie ein großer. Er bewies uns ganz deutlich “Ich bleibe hier!”
Nun wurde es in den letzten Wochen mit der Milz immer riskanter, die Gefahr dass ie reißen könnte größer und das Risiko wollten wir einfach nicht eingehen. Ihn der Gefahr aussetzten dass die Milz reißt und wir im schlimmsten Falle nicht mal da sind und es für ihn einfach qualvoll werden würde, auf keinen Fall.
Also haben wir uns für die OP entschieden um die 50 zu 50 Chance zu haben und vor allem auch für ihn zu nutzen, denn er ist ein Kämpfer und gibt nicht klein bei.
Für mich waren die ersten 10 Minuten nachdem er im Op verschwunden ist die schlimmsten, denn wir haben genauso entschieden, dass wenn er voller Metastasen sein sollte er gehen darf, aber es kam niemand und mir fiel ein großer Stein vom Herzen als er aus dem OP war und an der Infusion, das kann ich euch nicht beschreiben. Aber sicher werden so einige von euch das Gefühl kennen. Die Milz war riesig und man fragt sich wie eine ca. 10cm Milz in ein so kleines Geschöpf passt.
Anschließend sind wir heim gefahren und er wirkte bereits wach und munter  in manchen Minuten, und nach einer Stunde kotete er bereits, schaute sich wieder um. In all den Jahren habe ich das so noch nicht erlebt, wie schnell er wieder da und wach war. Dem würde keiner sein Alter abnehmen.
Gegen Abend hat er nun ein wenig Küken verdrückt und war schon zum 2. Mal am Klöchen und ja er hat sich die Mühe gemacht bis aufs Klöchen zu kommen.
Wir bedanken uns bei unserem TA für die gute OP!
Und drückt unserem Opa Pino alle Pfoten und Daumen die ihr habt, denn die schwer Zeit kommt nun auch noch, mit der OP allein ist es leider nicht getan, er muss nun wieder auf die Pfoten kommen und alles gut verheilen.
Er muss nun leider jetzt erst einmal im Käfig wohnen, damit er sich weder überanstrengt noch zu viel bewegt, sobald es geht wird er ein wenig im Wohnzimmer herumlaufen können. Er hat einen schönen Platz auf der Fensterbank bekommen, quasi über seiner Gruppe.
Wir hoffen sehr dass er das schafft und noch sehr lange bei uns bleiben kann, wer sonst soll so viele Mäuse fressen? 🙂

Warnung! Die nachfolgenden Links sind zwei Bilder der großen Milz, wer solches nicht sehen kann oder möchte, den bitte ich sie nicht an zu klicken:
Milz 1
Milz 2