Fenya

Fenyabye
Wir haben den Kampf verloren und mussten unsere Fenya am 15.10.2013 über die Regenbogenbrücke gehen lassen, sie ist nun ein Sternenfrettchen.
Das ging alles so schnell dass ich es selbst kaum realisiert habe, nachdem ich gespürt habe dass es einfach so weit ist, sie nicht mehr kann und nicht mehr will. Und ich konnte auch nicht mehr, ich musste sie die letzten Tage Zwangsfüttern und das wurde auch für mich von Mal zu Mal schlimmer, besonders wenn sie quietschend atmete weil sie die Nase zu hatte. Anfangs hatte sie noch von allein gefressen, nachdem der TA sie Donnerstag schon aufgegeben hatte. Doch sie wurde wacher als wir kamen, hob den Kopf sie kletterte von allein in die Box… ich wollte versuchen sie zu retten.

Vor was?
Das wissen wir bis jetzt nicht… wir waren am 04.10. beim TA um einfach nur mal in die Ohren sehen zu lassen, da sie was schmutzig waren.  Am Montag waren wir gleich wieder da weil sie Fieber bekommen hatte…
Und hier fing die Tragödie an, wie bekam Medies, wenn es nicht besser würde sollten wir den Abend oder Dienstag wieder kommen. Sie trank Montags zumindest und ruhte sich aus…
Doch war es am Dienstag nicht besser oder anders…. Im Gegenteil sie wirkte schlapp…
Wir also wieder zum TA und er riet uns sie dort zu lassen… ungern, aber wenn es ihr helfen würde… Bis Donnerstag hatten wir sie dort gelassen und es ging ihr sehr schlecht… immer kam das Fieber wieder und wenn gleich mit so 41,5 Grad…
Großes Blutbild, Röntgen… alles wurde gemacht OHNE den Hauch eines Befundes…
Auf Anraten von Frau Henke hin ( ja ich habe bis nach Berlin Telefoniert) habe ich sogar noch einen Leukosetest machen lassen… Wir wollten doch einfach nur wissen was sie hat. Ihr kleiner Körper war nicht in der Lage sich gegen die Infektion zu wehren…

Wir haben sie nachdem sie in die Box kletterte mit Heim genommen, es sah so gut aus, sie fraß gleich zwei Pinkys und auch andere Sachen übers Wochenende. Wenn auch mühsam, aber sie fraß mir die Sachen aus der Hand weg, Donnerstag Abend und Freitag. Das Fieber war das ganze Wochenende nicht zu finden. Sie wurde auch munterer…
Es wehrte nicht lange wir mussten um ihr Gewicht kämpfen… das hieß Zwang… okay Mauli (Teju) musste ich damals auch zwingen und es hat ihm das Leben gerettet…  Ihr Blick mit dem sie mich ansah ab Sonntag… ihr quietschen weil die Nase zu war und doch hat sie sich immer bemüht die kleine tapfere Maus… Alles zu nehmen was ich ihr eingegeben habe…
Sie fraß und trank ab Sonntag nicht mehr selbstständig… Wir sind alle 2-4 Stunden aufgestanden um sie zu Füttern zu machen und zu tun. Wir haben bis spät nachts Hühnerbrühe gemacht alles was wir konnten…
Doch Montag war das Fieber zurück und alles was wir an Gewicht erobert hatten auf verlorenem Posten… Ich entschied wenn sie nicht bis Ende der Woche selbst fressen würde… dann müssen wir die gehen lassen, denn das ist kein Zustand.

Und seit wir zu Hause waren fiel mir das zwingen noch schwerer und ich ahnte es irgendwo, wir haben sie immer ein wenig mit ihrer Gruppe zusammen gelassen auch den Abend, sie hat versucht noch ein wenig zu laufen. Ich konnte sie nicht davon abhalten, auch wollte ich sie nicht im Kennel lassen wenn sie sich extra vor die Gitter bemüht hatte.
Ich hab geheult wie ein Schlosshund… Lui versuchte sie vorn auf zu richten und Anubis von hinten zu schieben, damit sie wieder läuft.  Nun jetzt ahne ich dass sie sich verabschiedet hat, in der Nacht hat sie auch versucht meinem Freund den Arm zu schleckern. Am Dienstagmorgen war sie noch recht fit, doch dann hat sie als ich aus der Schule kam schnell abgebaut gehabt… ich habe die Mittagsfütterung nicht mehr zu Ende gebracht ich wollte keinen Zwang mehr für sie, denn sie wollte nicht mehr… Sie lang lange auf meinem Schoß als ich meinem Freund sagte er solle heute früher kommen wir müssen sie gehen lassen, das es nicht mehr geht.

Und sie pfotete danach meinen Bauch an, vielleicht wollte sie sagen “Hey alles okay“ … aber wer weiß was man sich alles einbilden mag, wenn man versucht ihr zu sagen dass nun alles gut wird.
Ich konnte und wollte sie nicht länger leiden lassen oder Quälen.
Darum sind wir am Abend den 15.10.13 den schweren Weg angetreten und haben die Prinzessin gehen lassen.
Wir werden sie sehr vermissen. Leider war ihr bei uns nicht viel Zeit vergönnt, sie wäre am 26.10. gerade einmal sechs Monate alt geworden. Ich hoffe dennoch dass sie das viel zu kurze Leben bei uns genossen hat, genießen konnte.
Meine Wünsche und Gedanken sind bei dir meine kleine Sternschnuppe, du liebe kleine Maus.
Eine gute Reise über die Regenbogenbrücke, komm gut an bei Taz und Artax.
FenyalII
Fenyal